SELBSTBEZUG


SELBST
BEZUG

Da gibt es Momente im Leben, in denen vieles gut funktioniert und trotzdem fühlt sich nichts wirklich nach einem selbst an. Und das oft nicht unbedingt, weil man sich selbst verloren hat, sondern, weil der Bezug zu sich einfach leiser geworden ist.




Der INNENHOF  

Weil NIEMAND dauerhaft aus der Fremde leben kann


WAS BEDEUTET ES, IN BEZUG ZU SICH SELBST ZU SEIN?


Bezug bedeutet nicht, ständig an sich selbst zu denken. Es bedeutet, wieder lebendig aus dem eigenen inneren Ort zu leben.

Aus dem Ort, von dem aus man fühlt, entscheidet,

handelt und Beziehungen gestaltet.

  • Dort ist nicht jede Stimme, die man hört, die eigene
  • Dort ist auch nicht jeder Anspruch, den man erfüllt, der eigene

Bezug beginnt dort, wo Fremdes wieder als fremd

erkannt werden darf.



WORAN ERKENNT MAN EINEN  FEHLENDEN BEZUG ZU SICH?

Nicht immer an einer Krise, denn oft zeigt es sich viel leiser.

  • Man funktioniert - aber nichts berührt einen mehr
  • Man erreicht Ziele - aber sie fühlen sich nicht nach einem selbst an
  • Man ist ständig beschäftigt und trotzdem nicht wirklich angekommen


Und das alles nicht, weil etwas in einem wirklich etwas fehlt, sondern, weil man sich selbst immer seltener erreicht.


" Der wichtigste Ort,
den ein Mensch je bewohnen kann,
ist der,
von dem aus er sich selbst begegnet. " N;:C:





Die INNERE ARCHITEKTUR 


fragt nicht zuerst: „Was man verändern muss?“

sondern: „Von welchem Ort aus man gerade lebt?“


  • derselbe Mensch kann aus Angst handeln oder aus Klarheit
  • aus Anpassung oder aus Bezug


Nicht die Handlung entscheidet primär darüber, sondern der Ort, von dem sie ausgeht.





WAS ENTSTEHT DURCH BEZUG?

Weder Perfektion, noch Dauerglück und auch kein neues Leben, sondern etwas viel Tragfähigeres.


man glaubt sich selbst wieder

wird wieder wirksamer

man muss sich nicht mehr ständig erklären

Entscheidungen werden ruhiger

Beziehungen ehrlicher
und das Leben kostet oft weniger Kraft





ERSTER SCHRITT

Bezug entsteht selten durch Nachdenken allein. Manchmal braucht es einfach einen geschützten Raum, in dem sichtbar wird, was eigentlich längst da ist.


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